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Zähmung

Allgemeines zur Zähmung
Es gibt zwei Grundregeln, die bei der Zähmung beachtet werden sollten:
1. Man darf den Welli nicht zwingen
2. Man benötigt sehr viel Geduld

Auch wenn man diese Dinge beachtet, heißt es noch lange nicht, dass der Welli zahm wird. Auch die Persönlichkeit und der eigene Wille des Wellis spielen hier eine Rolle.

Die Zahmheit sollte niemals das wichtigste sein. Man sollte sich auch so an den liebenswerten Wellensittichen erfreuen können, vor allem wenn man sieht, dass es ihnen gut geht und sie sich wohl fühlen.

Zähmungsrezept

Liebe geht durch den Magen
Hier bietet man dem Welli regelmäßig Kolbenhirse an, die man am Stiel festhält. Erst wird er sie wohl nicht beachten, aber bald ist die Neugier größer als die Angst, so dass er langsam anfängt zu fressen. Tut er dies, kann man bei den folgenden Angeboten die Kolbenhirse immer ein Stück weiter vorne festhalten, bis sie letztendlich flach auf der Hand liegt. Dann hält man die Hand erneut hin und wenn der Welli frisst, zieht man sie ein kleines Stück weg, damit er sich strecken muss, um an den Leckerbissen zu kommen. Hat er die Angst vor der Hand weitestgehend verloren, wird er höchstwahrscheinlich zumindest mit einem Fuß auf die Hand steigen. Dann aber nicht weiter wegziehen, weil er sonst wahrscheinlich wieder auf die Stange als ganz auf die Hand geht. Man muss einfach Geduld haben. Irgendwann wird er sich ganz auf die Hand setzen.

Abgucken
Hat man zwei (oder mehr) Wellis, wovon einer bereits zahm ist und auf die Hand kommt, dann wird das Zähmen des anderen sehr viel leichter fallen.

Man beginnt erneut mit dem Hinhalten einer Kolbenhirse und der Zahme sitzt bereits auf der Hand und frisst. Wenn der andere Welli noch nicht auf die Hand kommen will, lässt man ihn von der Stange aus fressen. Auch hier zieht man die Kolbenhirse immer ein Stück weiter weg. Auch wenn der Nichtzahme erst mal noch nicht auf die Hand kommt, während der Zahme auf ihr sitzend frisst, so wird er sich trotzdem merken, dass der Zahme keine Angst hat. Diese Übung muss man oft wiederholen. Irgendwann wird sich auch der Nichtzahme trauen, auf die Hand zu kommen, und sitzt er nur mit einem Fuß drauf, so auch hier nicht weiter wegziehen, da er dann wahrscheinlich auf die Stange zurückgeht. Auch hier spielt Geduld wieder eine entscheidende Rolle.

Mit meinen vier Wellis habe ich das auch so gemacht: Zu der Zeit waren nur drei zahm und einer mittelmäßig. Ich ließ die Zahmen einfach auf meiner Hand fressen. Wenn der Nichtzahme etwas abhaben wollte, dann musste er halt herkommen ;-). Mittlerweile ist er auch schon zutraulich und kommt bei Futter auf die Hand.

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