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Steckbrief vom Wellensittich

Wilder Wellensittich im australischen Busch, © Ingrid Wissenschaftlicher Name
Melopsittacus undulatus

Bedeutung des Namens
singender Wellenpapagei

Englischer Name
Budgerigar oder einfach Budgy

Herkunft
(Zentral-) Australien

Import nach Europa
1840



Lebensraum
Überwiegend Savannen, offene Grasflächen und Steppen

Klasse
Vögel (Aves)

Ordnung
Papageien (Psittaciformes)

Familie
Psittacidae

Unterarten
Keine

Aussehen
Gelbe Maske; schwarze Kehltupfen; blaue Wangenflecken; Hinterkopf, Nacken, oberer Rücken und Flügeldecken schwarz gewellt mit gelb-grünen Rändern; Bauch und Brust grasgrün; Schwanzfedern blau; Beine und Zehen graublau; Schnabel beige

Gewicht
Wildlebender Wellensittich ca. 30 bis 40 Gramm
Hansibubis ca. 40 bis 50 Gramm
Standards ca. 70 bis 80 Gramm

Körperlänge
Wildlebender Wellensittich ca. 18cm
Hansibubis ca. 18cm
Standards ca. 25cm

Nasenhaut
Männchen: Blau
Weibchen: Beige bis braun

Freileben
Sie leben in riesigen Schwärmen mit bis zu tausend Ihresgleichen. Aktiv sind sie meistens am frühen Morgen und am späten Nachmittag, in der anderen Zeit sitzen sie überwiegend in Eukalyptusbäumen und genießen den Schatten. Dort vollziehen sie unter anderem die gegenseitige Gefiederpflege. Wegen des oft sehr niedrigen Niederschlages und der sehr hohen Temperatur (bis zu 40°C und mehr) versiegen schon nach kurzer Zeit große Wasserlöcher; um also Wasser und Nahrung zu finden, müssen sie oft mehrere hundert Kilometer fliegen. Als Nahrung nehmen sie täglich viele verschiedene Samen verschiedener Reifegrade und Pflanzen auf. Die Gruppe bietet ihnen Schutz, so dass sie nur zusammen auf den Boden gehen um Futter zu suchen oder Wasser zu trinken.

Brut
Die Brut beginnt meist nach großen Regenfällen. Dann wird in der Gruppe, dicht an dicht, in kleinen Höhlen in Ästen gebrütet. Das Gelege beinhaltet im Durchschnitt 4 bis 6 Eier. Finden sich keine weiteren Höhlen, so wird in Höhlen unter Baumwurzeln gebrütet. Im Abstand von zwei Tagen wird ein Ei gelegt. Die Brutzeit beträgt im Durchschnitt 18 Tage, es dauert weitere 30 Tage bis die Jungen selbstständig sind und ausfliegen. Mit einem Alter von drei bis sechs Monaten sind sie dann geschlechtsreif.

Mutationen
In der Natur gibt es nur selten Farb-Mutationen; die Wellis hätten auch kaum eine Überlebenschance, da sie durch eine andere Gefiederfarbe stark auffallen würden. In der Gefangenschaft gibt es allerdings sehr viele: Wellensittiche gehören zu den Vögeln mit den meisten Farbschlägen.

Züchtungen
Hansibubi (sie sehen der Urform noch am ähnlichsten), Halbstandard (Übergang von Hansibubi zu Standard) und Standard (Schauwellensittich). Dies wird genauer in der Rubrik „Züchtungen“ erläutert.

Lebenserwartung
Wildlebender Wellensittiche im Durchschnitt 13 Jahre
Hansibubis bis zu 15 Jahre
Standards im Durchschnitt 7 Jahre

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