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Frischkost

Wie denke ich jeder weiß, sind Obst und Gemüse, aber auch Kräuter und Wildgräser, Zusatzfuttermittel, die zur Gesundheit des Vogels positiv beitragen. Mit ihnen kann man Krankheiten vorbeugen oder dem Vogel einfach etwas Leckeres gönnen. Jegliche Fütterung ohne gesunde Ergänzung führt immer zu Mangelerscheinungen.

Demnach sollten etwa alle zwei bis drei Tage Gemüse, Obst oder ein paar Kräuter/Wildgräser gereicht werden. Eine reichhaltige Ernährung ist sehr wichtig, aber dennoch trägt auch viel Bewegung und ob der Vogel alleine, mit einem Partner oder vielleicht in einem ganzen Schwarm gehalten wird zur Kondition bei.

Zum Verzehr sind geeignet:

Gemüse
Chicorée
Erdbeere
Fenchel
Gurke
Karotte
Melone
Paprika
Salat (gut abwaschen)
Sellerie

Obst
Apfel
Aprikose
Banane
Birne
Kirsche (bis auf Tollkirsche)
Kiwi
Weintraube
Pfirsich

Kräuter / Grünzeug
Ausgesätes Vogelfutter
Basilikum
Beifuß
Breitwegerich
Brennessel (vorher verbrühen)
Hirtentäschel
Kamille
Kerbel


Kresse
Löwenzahn
Mayoran
Petersilie
Sauerampfer
Schnittlauch
Spitzwegerich
Vogelmiere

Die Kräuter und das Grünzeug kann man auch samt Wurzeln und etwas Erde anbieten - solange die Erde ungedüngt ist, ist das absolut nicht schädlich und stärkt zudem das Immunsystem. Allerdings muss beim Pflücken immer darauf geachtet werden, dass sie nicht durch Schädlingsbekämpfung betroffen sind. Außerdem sollte man auch nicht direkt am Straßenrand nach Futterpflanzen suchen (hohe Schadstoffbelastung).

Leicht verderbliches Futter, wie z.B. Äpfel und Bananen, sollte man immer im Auge behalten, da sie einen idealen Nährboden für Pilze und Mikroorganismen darstellen.

Obstverweigerer – Was kann man tun?
Gesagt – getan. Obst und Gemüse gekauft, Kräuter und Grünzeug gesammelt. Jetzt stellt sich heraus, dass die Wellis nichts davon anrühren. Und was nun?

Diese Frage müssen sich leider sehr viele stellen. Dazu kann ich nur sagen: Immer wieder und wieder anbieten, und natürlich immer frisch. Kostspielige Sache, wenn man immer alles wegschmeißen muss. Aber es lohnt sich. Irgendwann wird auf jeden Fall zumindest einer der Wellis neugierig genug sein, davon zu probieren. Und hat er sich erst einmal getraut und daran Geschmack gefunden, werden die anderen bald folgen.

Klappt auch ewiges Anbieten nicht, kann man versuchen, alles klein zu hacken und unter das Keim- oder Quellfutter zu mischen. Bei meinen Wellis hat es sich auch bewährt, ihnen einen „vorzuschmatzen“: Dabei breche oder reiße ich von dem jeweiligen Stück etwas ab und esse das (aber natürlich nicht das Grünzeug ;-) ). Dann kommen sie schon von alleine zu mir, damit sie auch noch etwas abbekommen. Wenn selbst das nichts nützt, so kann man ihnen auch einen Saft, am besten 100%tigen mit möglichst wenig Zusätzen, reichen. Man sollte nebenbei aber trotzdem noch Wasser anbieten.

Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass es auch sehr nützlich ist, Kresse, Petersilie, Beifuß oder anderes selbst zu ziehen und diese dann in das Wellizimmer zu stellen. Dies ist insofern nützlich und empfehlenswert, weil der Welli durch einfaches Beknabbern der Kräuter von allein schon wichtige Vitamine aufnimmt und dabei auch noch beschäftigt wird. Zudem sehen die Pflänzchen nett aus, riechen aromatisch und können als Zimmerdekoration dienen.

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