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Allgemeines zur Ernährung

Das Grundfutter
Das Grundfutter ist das handelsübliche Wellensittichfutter, welches in jeder Zoohandlung erhältlich ist. Beim Kauf sollte man aber auch immer auf die Qualität achten: Abgestandene und verstaubte Verpackungen deuten auf zu altes und überlagertes Futter hin, das schon allein aus dem Grunde, dass man sich so leicht Motten ins Haus holen kann, nicht mehr gekauft werden sollte. Aber auch vom gesundheitlichem Aspekt aus gesehen, sollte durch Schädlinge verdorbenes Futter nicht mehr verfüttert werden.

Gutes Futter erkennt man unter anderem an einer großen Saatenvielfalt - bei 6 verschiedenen Saaten ist die Vielfalt noch nicht groß! Wellensittiche in freier Wildbahn nehmen um die 30 verschiedene Saaten auf. Leider genügen diesem Anspruch nur sehr wenige Futtersorten. Wer aber Wert auf ein möglichst artgetreues Leben seiner Pfleglinge legt, sollte beim Futter etwas tiefer in den Geldbeutel greifen. Ich persönlich kann «Xtra Vital» von Beaphar empfehlen.

Wie viel Körnerfutter benötigt ein Welli pro Tag?
Pro Tag und Welli reichen zwei leicht gehäufte Teelöffel.

Welches Trinken?
Ich reiche meinen Vieren täglich frisches Leitungswasser. Manche verwenden auch stilles Mineralwasser, da darin mehr Mineralien und Spurenelemente enthalten seien. Dies ist aber jedem selbst überlassen. Wenn die Wellis keinerlei Obst, Gemüse oder Kräuter fressen, kann man ihnen auch zusätzlich einen Fruchtsaft (am besten 100%tigen, mit möglichst wenig Zusätzen) reichen. Wichtig ist, dass sie aber auch weiterhin Wasser zur Verfügung haben.

Zusatzfutter?
Bei der Ernährung kommt es vor allem auf ein abwechslungsreiches Angebot an, da das Körnerfutter nicht die benötigten Vitamine und Mineralien enthält. Als Zusatzfutter eignen sich demnach sehr gut Obst, Gemüse und Wildgräser, aber auch Kräuter, die man auch selbst aussäen und ins Wellizimmer stellen kann. Was verfüttert werden kann, wird in der Rubrik „Frischkost“ erläutert.

Als weiteres Zusatzfutter empfiehlt sich das Keimfutter: Es ist sehr beliebt und vor allem sehr gesund. Bei kranken Wellis, die weiche Nahrung zu sich nehmen müssen, eignet sich auch sehr gut Quellfutter. Beides ist sehr leicht verdaulich. Doch leider muss man bei beidem immer wieder den Zustand kontrollieren, da es leicht zu schimmeln anfängt. Besonders im Sommer ist es eine heikle Angelegenheit, weshalb man bei hohen Temperaturen lieber auf Keim- & Quellfutter verzichten sollte. Allerdings ist es trotzdem sehr empfehlenswert, es in der restlichen Zeit regelmäßig anzubieten, denn besonders Keimfutter kommt dem natürlichen Futter der Wellis schon sehr nahe.
Wie es hergestellt wird, kann man der Rubrik „Keim-/Quellfutter“ entnehmen.

Auch Mineralien und Spurenelemente sind sehr wichtig und unentbehrlich. Wie man den Bedarf decken kann, wird genauer in der Rubrik „Mineralien“ durchgenommen.

Ungeeignetes/Schädliches
Absolut ungeeignet sind
- Zitronen
- Rohe Kartoffeln
- Jegliche Essensreste des Menschen und Süßigkeiten
- Rhabarber
- Pflaume
- Kohl
- Grapefruit
- Gesalzenes
- Getränke wie Milch, Cola, Fanta etc.

Auch wenn der Welli zu gerne davon kosten würde: Es ist wesentlich gesünder für ihn, diese Dinge gänzlich vom Speiseplan wegzulassen, sei es auch nur ein kleiner Bissen, den man ihm als Ausnahme gerne einmal gönnen würde.

Abwechslung vom Tisch
Das meiste Essen, das beim Menschen auf den Tisch kommt, ist für unsere Pfleglinge ungesund und sollte ihnen auch nicht als Ausnahme gereicht werden. Dennoch gibt es ein paar Kleinigkeiten, die in kleinen Mengen tatsächlich gereicht werden dürfen und für Abwechslung sorgen:
- Knäckebrot bzw. Zwieback
- Käse wie z.B. Gouda, Edamer
- Hüttenkäse

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