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Anbau von Kolbenhirse

Kolbenhirse anzubauen ist eine gute Alternative zum Kauf – die selbst geerntete Kolbenhirse schmeckt vielen Wellis auch besser. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass man sie in zwei verschiedenen Reifegraden verfüttern kann: im halbreifen und im reifen Zustand. Allerdings fällt die Ernte in unseren Breiten meist nicht groß aus, zumal man überhaupt erst nach einem guten Sommer was zu ernten hat. Aber ein Versuch ist es allemal wert.

Der Anbau
Mitte Mai kann man mit der Aussaat beginnen, am besten an einem sonnigen Platz mit normaler Gartenerde. Dazu entweder die Körner von der Kolbenhirse lösen oder welche im Reformhaus kaufen. Diese streut man einfach über die dazu verwendende Fläche, drückt sie leicht an und bedeckt diese mit einer dünnen, ca. 1cm dicken Schicht Erde. Jetzt muss man sie nur noch regelmäßig gießen. Unkraut muss immer entfernt werden, da es dem Boden die Nährstoffe entzieht. Wenn die Hirse größer ist, steckt man einen dicken Stock neben sie in die Erde und bindet sie daran fest - das erbringt ihr zusätzlichen Halt bei Wind. Zusätzlich sollte man auch Gaze (Mückennetz) über sie spannen, da auch die heimischen Wildvögel der Kolbenhirse nicht widerstehen können ;-).

Nach anfänglichem langsamen Wachsen erreicht sie ungefähr im Juni den halbreifen Zustand, in dem die Körner heller und sehr viel vitamin- und nährstoffreicher sind als im reifen Zustand. Der reife Zustand wird erst Ende Oktober erreicht.

Will man die Kolbenhirse ernten, so schneidet man sie an den Halmen ab und breitet sie wegen der Feuchtigkeit an einem trockenen Ort aus. Am nächsten Tag kann man sie seinen Wellis anbieten. Natürlich kann man sie auch einfrieren.


Kolbenhirse im Alter von 4 Wochen

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